Washington Teil 3

Am dritten vollen Tag in Washington wollten wir den Kindern etwas Gutes tun, die nun 2 Tage in Folge ganztägig Stadtbesichtigungen zu Fuss und mit Metro klaglos mitgemacht haben. Somit fingen wir den Tag gemütlich an mit Ausschlafen, spätem Frühstück, und mehreren Stunden Spass am Swimmingpool. Nur die spassbefreite Latina-Rettungsschwimmerin hat unsere Kinder wiederholt ermahnt mit: „No running please!“. Annika meinte unbeeindruckt nur: „Warum? Der Boden ist doch pupstrocken!“ 😀

Aber es hat einen Riesenspass gemacht und wir sind mal richtig runtergekommen. Danach haben wir uns fertiggemacht und sind eine knappe Stunde lang raus aufs Land gefahren. Es ging Richtung Germantown, Gaithersburg in Maryland. Da gab es nämlich die Eröffnung der Agricultural Montgomery Fair und die haben wir uns dann angeschaut. Ein abwechslungsreicher Abend mit Viehausstellungen, original Landleben und toller Zaubershow. Hier wurde Rindenmulch beworben, Hasen beurteilt, Kühe, Schafe und Pferde ausgestellt, für Ökologie, Quads, Kabel-Internet und die Truppe geworben, Farmer tauschten sich aus, kurz: das war sehr amerikanisch und sehr wenig touristisch. Die meisten Besucher kamen entweder aus der Umgebung oder aus dem Farmer Milieu. Viele hielten uns ebenfalls für Besucher aus der Gegend und wollten uns Traktoren, Dünger oder sonstiges verkaufen. Herrlich, das Fest war genau unser Ding, hier konnte man eintauchen.

Die Kinder haben sich Armbändchen mit Ihren Namen selbst hergestellt und waren sehr stolz. Sie können inzwischen Hello, ByeBye, Thank you, You are welcome, Yes, No usw. sagen und trauen sich inzwischen auch auf einfache englische Fragen zu antworten.

Ansosten gab es Mais frisch vom Feld, lecker zubereitet, eine Frau, die mit Kettensäge Skulpturen schuf, und natürlich jede Menge Tiere. Achja und manch obskures Essen wie Donutcheeseburger oder Cheddarpopcorn.

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